Pat Degree

Pat Degree stellt sich vor:

Pat Degree – Reggae flavoured HipHop

Vielleicht fragt sich der eine oder die andere: Was soll denn dieser Reggae-Typ auf dem HipHop-Blog? Ganz einfach: HipHop ist alles und alles ist HipHop. Weil HipHop ist, aus guten Sachen etwas Neues zu machen.

Pat Degree gibt es seit 1999. Das Geburtsjahr. Schon damals war mir klar, dass es das wichtigste Jahr meines Lebens sein wird. Gerade von David Hasselhoff und Two Unlimited bei Millencolin und Lagwaggon gelandet, traf mich der Bass und der Groove von Reggae und es war klar, dass da was passiert.

Die Fantas (Jetzt geht’s ab) und Freundeskreis (Quadratur des Kreises) hatten mich eh schon unwiederbringlich in die Wortakrobatik hineingezogen und gezeigt, dass da auch auf deutsch was geht, dann kam Yo MTV Raps. Dieser Block aus einem vergessenem Track, Kopf Stein Pflaster (RAG) und vor allem Rock On (Beginner) damals auf der Couch meiner Eltern ist schuld. Zum Glück.

Mit der Chillsydeposse abhängen und mit 5KM freestylen war der unvermeidliche nächste Schritt. Und so erinnerte ich mich an den Typ, der mich beim Fußball mit dem Spitznamen Pedigree Pal dissen wollte, denn ein MC braucht einen Namen.

Nach dem Umzug von Oberasbach nach Nürnberg lernte ich schnell die Jungs von Bayern Under Records und die von Vegas Haus – DJ Beat Joe, Harry Rockwell und Lukki Lion – kennen, erste Tracks entstanden.

Und ohne Reggae ging’s einfach nicht. Nicht nur die Vibes waren wichtig. Vor allem sind es die Basslines, denen ich nie widerstehen konnte. Damals veranstalteten wir das Reggae-Regular Leavin Bavarylon mit Big Anaconda und Bang-A-Rang Sound. Und da musste natürlich auch das Mic gepflegt werden.

Auf dem ersten Unspoken Words Festival auf der Meilwaldwiese in Erlangen teilte ich mir das erste Mal die Bühne mit Kozinus und DJ Beat Joe. Das passte einfach und war die Keimzelle für alles, was noch kommen sollte: megaphon. Denn wir wollten rappen und singen. Aber nicht nur auf Beats, sondern mit Band. Wegen der Dynamik. Und weil’s mit mehr Leuten einfach mehr Spaß macht. Das war dann 2007. Unser erstes Album – Bassphemie – kam dann 2009. Und 2010 ein supergeiles Jahr mit mittelgroßen Festivals und dem Höhepunkt Bardentreffen vor gut 6000 mitgerissenen Zuhörern.

Aber mich gab’s auch immer noch allein und mit wechselnden Partnern. VKBZM und Kral Timurcin, La Boum, Selecta Spinback und immer wieder Vegas Haus. Daraus entstand dann auch die EP „Kein Öffentlicher Spielplatz“ (2013) unter dem Pseudonym PMS und 2014 das Tagteam BNP – Beat Joe and Pat Degree.

Was noch kommt? Schau mer mal, dann seh mer schon. Eins noch: ONE Love (Reggae-Style, weißt schon!), Forward Standard. Pull it up and come in again!